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Dr. med. Holger Hofheinz
Allgemeine Chirurgen
in Düsseldorf auf jameda
12.07.2018

Ohren anlegen ohne OP – ist das möglich?

Sie stellen die häufigste Ohrenfehlbildung dar, unter der viele Menschen leiden – sogenannte „Segelohren“. Als solche werden Ohren betitelt, die in einem Winkel von 30 Grad oder mehr vom Kopf abstehen. Es kann aber genauso gut vorkommen, dass nur ein Ohr betroffen ist. Bereits im Kindesalter ist eine Korrektur dieser Fehlbildung möglich und in einigen Fällen auch ratsam, da betroffene Kinder oft unter Hänseleien Gleichaltriger leiden. Eine Operation kann hier dauerhafte Abhilfe schaffen. Jedoch scheuen nicht wenige diesen Schritt, aus Angst vor Nebenwirkungen und der zeitaufwendigen Wundheilung. Doch gibt es auch Verfahren, die ohne OP auskommen?

Wie kommt es zum Abstehen der Ohren?

In der Regel sind abstehende Ohren angeboren und erblich bedingt. Gesundheitliche Einschränkungen oder verminderte Hörfähigkeit treten für gewöhnlich nicht auf, daher handelt es sich um ein rein ästhetisches Problem. Selten können sich die „Segelohren“ aber auch später bilden, beispielsweise durch einen Unfall.

Abstehende Ohren ankleben? Nur eine bedingte LösungOhrenkorrektur ohne OP Düsseldorf

Es existiert der weitverbreitete Irrglaube, dass sich das Ohr formen lässt, indem es über einen längeren Zeitraum, unter anderem mit Tape, an die Kopfhaut geklebt wird. Leider bringt dies kein dauerhaftes Ergebnis. Natürlich, als kurzfristige Notlösung für den anstehenden Fototermin mag dies eine einmalige Lösung sein. Von häufiger Anwendung ist jedoch abzuraten, da es zu Entzündungen am Ohr führen könnte.

Tatsächlich besteht eine Chance, bei Neugeborenen kurz nach der Geburt eine OP-lose Formung der Ohrmuschel anzuregen. Der Knorpel ist dann noch recht anpassungsfähig und spricht gegebenenfalls auf eine leichte Fixierung an. Eine Operation sollte dagegen nicht vor dem sechsten Lebensjahr vorgenommen werden, um dem Ohr ausreichend Zeit zur vollen Entwicklung zu geben.

Dauerhafte Ergebnisse mit der earFold™ Methode

Ist ein operatives Anlegen der Ohrmuschel nun der einzige dauerhafte Weg, wenn man nicht mit der Fehlbildung leben möchte? Nicht ganz – das noch junge earFold Verfahren stellt eine gute Möglichkeit zur dauerhaften Korrektur dar. Hier wird über einen minimal-invasiven Eingriff ein klammerartiges Implantat unter der Haut auf den Knorpel gesetzt und fixiert das Ohr in einer gewünschten Position. Obwohl auch bei dieser Methode ein Schnitt in die Haut vorgenommen werden muss, läuft das Verfahren weitaus schonender ab, als bei einer aufwendigen Operation. So ist für gewöhnlich weder eine Wundnaht zu setzen, noch über längere Zeit ein Kopfverband zu tragen. Daher verkürzt sich auch die Schonzeit deutlich; bereits am nächsten Tag können Patienten wieder zur Schule, beziehungsweise zur Arbeit gehen.

Möchten Sie mehr über earFold erfahren? Seit geraumer Zeit bietet die Klinik am Rhein dieses Verfahren an. Eine detaillierte Beschreibung der Behandlung erhalten Sie auf unserer Leistungsseite. Gerne beraten wir Sie auch persönlich und gehen dabei auf all Ihre Fragen ein. Vereinbaren Sie dazu einen Termin zum unverbindlichen Beratungsgespräch in unserer Düsseldorfer Klinik.